Langer Post-Rums

Es ist gar nicht so einfach für mich nach meinem letzten Post wieder den Einstieg zu finden.

Der Verlust über einen besonderen Menschen, dessen Zeit zu gehen nach unserer Sicht noch lange nicht gekommen wäre, als auch der Schmerz des loslassen steckt noch gewaltig in uns allen.

Wir werden noch lange trauern, wir werden aber auch dankbar sein, dass wir IHN ein Stück seines Weges begleiten durften.

Ich habe vor längerer Zeit mal von der bezaubernden Gisi eine wunderschöne Geschichte geschenkt bekommen. Lest sie doch alle mal; ihr werdet ebenfalls verzaubert sein***



Am Boden eines kleines ruhigen Teiches lebte eine Gemeinschaft von Wasserkäfern. Es war eine zufriedene Gemeinschaft, die dort im Halbdunkel lebte und damit beschäftigt war, über den Schlamm am Boden des Teiches hin und her zu laufen und nach etwas Nahrung zu suchen.
Immer wieder bemerkten die Wasserkäfer jedoch, dass der eine oder andere von ihnen anscheinend das Interesse daran verlor, bei ihnen zu bleiben. Er klammerte sich dann an einen Stängel einer Teichrose und kroch langsam daran empor bis er verschwunden war. Dann wurde er nie wieder gesehen.
Eines Tages, als dies wieder geschah, sagten die Wasserkäfer zueinander: “Da klettert wieder einer unserer Freunde den Stängel empor. Wohin mag er wohl gehen?”
Aber obwohl sie genau zuschauten, entschwand auch dieses Mal der Freund schließlich aus ihren Augen. Die Zurückgebliebenen warteten noch eine lange Zeit, aber er kam nicht zurück.
“Ist das nicht merkwürdig?”, sagte der erste Wasserkäfer.
“War er denn hier nicht glücklich bei uns?”, fragte der zweite.
“Wo er jetzt wohl ist?”,  wunderte sich der dritte.
Keiner wusste eine Antwort. Sie standen vor einem Rätsel. Schließlich berief der Älteste der Käfer eine Versammlung ein. “Ich habe eine Idee”, sagte er. “Der Nächste, der von uns den Teichrosenstängel empor klettert, muss versprechen, dass er zurückkommt und uns erzählt, wohin er gegangen ist und warum.” “Wir versprechen es”, sagten alle feierlich.
Nicht lange danach an einem Frühlingstag, bemerkte genau der Wasserkäfer, der den Vorschlag gemacht hatte, dass er dabei war, den Teichrosenstängel empor zu klettern. Höher und immer höher kletterte er. Und dann, noch bevor er wusste, was ihm geschah, durchbrach er die Wasseroberfläche und fiel auf ein großes, grünes Teichrosenblatt.
Als der Wasserkäfer wieder zu sich kam, blickte er verwundert um sich. Er konnte nicht glauben, was er da sah. Alles war ganz anders und auch sein Körper schien auf merkwürdige Art verändert. Als er ihn neugierig zu betrachten begann, fiel sein Blick auf vier glitzernde Flügel und einen langen Hinterleib, die nun anscheinend zu ihm gehörten. Noch während er sich über seine ungewohnte Form wunderte, spürte er ein Drängen, die Flügel zu bewegen. Er gab dem Drängen nach, bewegte seine Flügel – und plötzlich, ohne zu wissen wie, befand er sich in der Luft.
Der Wasserkäfer war eine Libelle geworden. Auf und ab, in engen und großen Kreisen, bewegte sich die neugeborene Libelle durch die Luft. Sie fühlte sich wunderbar in diesem so ganz andersartigen Element. Nach einiger Zeit ließ sie sich auf einem Blatt zum Ausruhen nieder.
In diesem Moment sah die Libelle hinunter ins Wasser. Und da waren ihre alten Freunde, die anderen Wasserkäfer, die hin und her liefen am Boden des Teiches. Jetzt erinnerte sich die Libelle an ihr Versprechen.
Ohne lange zu überlegen, stürzte sich die Libelle hinab, um ihren alten Freunden zu berichten. Aber sie prallte an der Oberfläche des Wasser ab.
“Ich kann nicht zurück.” sagte sie traurig. “Zwar habe ich es versucht, aber ich kann mein Versprechen nicht halten. Und selbst wenn ich zurückkönnte, kein einziger meiner Freunde würde mich in meinem neuen Körper erkennen.”
Und nach einigem Nachdenken wurde ihr klar: “Ich muss wohl warten, bis sie ebenfalls Libellen geworden sind. Dann wissen sie selbst, was mir widerfahren ist und wohin ich gegangen bin.”
Und damit flog die Libelle glücklich empor, in ihre wunderbare neue Welt aus Licht und Luft.
(Autor unbekannt)


Ich habe zum heutigen Rums-Tag eine kleine Osterdekoration zu zeigen. Diese süßen Anhänger sind ratz-fatz in der Maschine gestickt. Meine V3 hat ja den großen Rahmen und so sind innerhalb kürzester Zeit 12!!! Anhänger fertig***




Die Palmkätzchen habe ich auf meinem letzten Ostermarkt von einer ganz lieben Marktfrau geschenkt bekommen.




Mir ist zwar nicht nach Ostern, aber ein wenig Dekoration darf es trotzdem sein***



Ich wünsche euch einen wunderschönen Frühlingstag; Ich denke, ich werde einen ausgedehnten Spaziergang machen, werde im Wald ein wenig Kraft tanken und werde noch auf den Friedhof vorbei schauen****

Eine schnelle Rums-Runde ist Pflicht,
in diesem Sinne sende ich euch herzliche Grüße
die Barbara

Kommentare

♥ Vera hat gesagt…
Liebe Barbara,

kann dir sehr gut nachfühlen,so ein Verlust tut echt weh.
Hoffe es geht dir bald besser.

Herzliche Grüsse
Vera
nellemies design hat gesagt…
Liebe Barbara,
die Geschichte ist wirklich wunderschön !
Ich wünsche euch viel Kraft in dieser traurigen Zeit !
Alles Liebe, Ellen